BILDDOKUMENTATION 2°-Forum 2011
© 2°-Deutsche Unternehmer für Klimaschutz (Fotograf: Ingo Heine)
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BEGRÜSSUNGMarek Wallenfels, Geschäftsführer, 2°-Deutsche Unternehmer für Klimaschutz
BEISPIELE FÜR EINE GLOBALE KONZERNUMFASSENDE UMWELTBILANZIERUNGJochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender, PUMA AG
ERFOLGE UND HERAUSFORDERUNGEN DES GESETZGEBERS IN DEN BEREICHEN LOGISTIK UND TRANSPORTDr. Susanne Lottermoser, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
BEDEUTUNG VON GLOBALEN LOGISTIKKETTEN UND STELLHEBEL FÜR KLIMAFREUNDLICHE LOGISTIKProf. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
PODIUMSDISKUSSION | WIRTSCHAFTLICHE UND POLITISCHE GESTALTUNG VON KLIMAFREUNDLICHEN WARENSTRÖMENAndreas Jung, MdB, Vorsitzender des Parlamentarischen Beirats für Nachhaltige Entwicklung Klaus Milke, Vorstand, Germanwatch e.V. Frank Rausch, Vorsitzender der Geschäftsführung, Hermes Transport Logistics GmbH Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik, DB Mobility Logistics AG Caspar von Blomberg, Europachef, Carbon Disclosure Project
KULTURWISSENSCHAFT ALS TRÄGER GESELLSCHAFTLICHEN WANDELSProf. Dr. Claus Leggewie, Direktor, Kulturwissenschaftliches Institut Essen
PressemitteilungBerlin, 4. April 2011
Globale Logistikprozesse müssen Beitrag zum Klimaschutz leistenFührende deutsche Unternehmer und Spitzenmanager mahnten heute in Berlin eine Führungsrolle Deutschlands beim Klimaschutz an. Als Exportnation müsse Deutschland insbesondere darauf hinwirken, dass die durch den weltweit zunehmenden Gütertransport verursachten Emissionen durch intelligente Logistikprozesse minimiert werden, so Jochen Zeitz auf einer Veranstaltung der Initiative „2 Grad - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“. Die Veranstaltung fand in der Hauptstadtrepräsentanz der Allianz SE in Berlin statt. Mobilität und Transport sind gleichermaßen Treiber für weltweiten Wohlstand und Klimawandel. Derzeit hat der Transportsektor weltweit einen Anteil von etwa 20 Prozent an den globalen CO2-Emissionen – mit steigender Tendenz. Eine Minderung der globalen Treibhausgasemissionen und damit die Stabilisierung der globalen Erderwärmung auf maximal 2 Grad Celsius wird nur dann gelingen, wenn auch im Güter- und Warenverkehr klimafreundliche Lösungen gefunden werden. Bereits heute gibt es eine Vielzahl an Maßnahmen, die ergriffen werden können, um im Güterverkehrssektor einen Beitrag zu Klimaschutz zu leisten: „Bei DB Schenker entwickeln wir unser Portfolio an CO2-reduzierten Angeboten kontinuierlich weiter. Im Schienengüterverkehr können unsere Kunden schon heute mit Eco Plus ihre Waren komplett CO2-frei transportieren lassen – mit Strom aus Wasserkraftwerken. Ganz wesentlich ist auch die richtige Verknüpfung aller Verkehrsträger, vom Lkw über den Zug bis hin zum Schiff und Flugzeug“, so Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG. Substantielle Emissionsminderungen in den Logistikketten werden nur dann gelingen, wenn technologische, operative, strukturelle und politische Ansätze ineinander greifen. „Je länger die Supply Chain, desto komplexer ist die Aufgabe, die Prozesse nachhaltig zu gestalten. Wir erstellen im europäischen Ladungsverkehr für unsere Kunden über 1 Million CO2 Bilanzen auf Auftragsebene im Jahr. Diese Transparenz schafft Bewusstsein und ist Entscheidungshilfe für Verkehrsträger übergreifende Konzepte.“ erläutert Frank Rausch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hermes Transport Logistics GmbH. „Als 2 Grad- Mitglieder verstehen wir uns als Impulsgeber und als Dialogpartner. Es ist unser Ziel, gemeinsam mit Politik und Verbrauchern daran zu arbeiten, künftig wirtschaftliches Wachstum und sinkende Treibhausgas-Emissionen miteinander zu verbinden. Als Unternehmen ist PUMA bereits seit 2009 klimaneutral. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiativen wird PUMA bis 2015 den Ausstoß von CO2 um 25 Prozent reduzieren und die verbleibenden Emissionen durch gezielte Kompensationsprogramme ausgleichen. Diese Klimaschutzziele gelten auch für unsere Hersteller in der globalen Beschaffungskette“ so Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der PUMA AG. In einem ersten Schritt werden die 2 Grad-Unternehmen die häufig noch nicht ausreichende Relevanz des globalen Güterverkehrs für den Klimawandel in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Dazu wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) ein Projekt initiiert, um relevante Stellhebel und Lösungen für klimafreundliche Logistikketten und Warenströme zu identifizieren. Die Bilder des 2 Grad Forums 2011 stehen am Veranstaltungstag unter www.2grad-forum.de zur Verfügung. Kontakt zur Initiative „2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“: |







