PRESSEBerlin, 2. Februar 2011 Anlässlich des Energie-Sondergipfels der europäischen Staats- und Regierungschefs am 4. Februar 2011 fordern die Mitglieder der 2°-Initiative eine kohärente und nachhaltige Energie- und Klimapolitik der EU. Der Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs muss ein Signal geben, dass sich die EU der Zukunftsthemen Energie und Klimaschutz ernsthaft und systematisch annimmt. Nur mit einem zügigen Umbau der Energieinfrastruktur wird es gelingen, die Energienetze zukunftsfähig zu machen und an die Anforderungen eines steigenden Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix anzupassen. Hierzu muss die EU verbindliche Investitions- und Ausbaupläne beschließen. Um den innovativen und investierenden Unternehmen in der Europäischen Union eine hohe Planungssicherheit zu geben, fordert die Initiative 2° analog zu den Ausbauzielen für erneuerbare Energien die rechtlich verbindliche Festlegung der EU auf die bisher unverbindlich vereinbarten Energieeinsparziele von 20 Prozent. Mit der Formulierung einer EU Roadmap, die gleichermaßen Energiepolitik und Klimaschutz verbindet, könnte die EU ihre Modernisierungsziele im Energiesektor mit einem ambitionierten Emissionsvermeidungsziel von 80 bis 95 Prozent bis zum Jahr 2050 verbinden. Eine solche EU Roadmap wäre gleichzeitig ein wichtiger Beitrag der EU zu den internationalen Klimaschutzverhandlungen. Berlin, 13. Dezember 2010 Die Initiative „2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ begrüßt die bei der UN Klimaschutzkonferenz in Cancun erzielten Vereinbarungen der Weltgemeinschaft. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Zwischenerfolg zur Weiterentwicklung eines verbindlichen internationalen Handlungsrahmens für den Klimaschutz. Im Abschlussdokument von Cancun bekennen sich die Unterzeichnerstaaten offiziell zu dem Ziel, die globale Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen. Zur Erreichung des 2° Ziels einigten sich die Delegierten auf Instrumente zum internationalen Waldschutz und zur internationalen Finanzierung von Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen. Die Initiative „2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ unterstützt die Beschlüsse zur Einrichtung eines internationalen Klimafonds und zur verstärkten Verbreitung innovativer Technologien. Das Bekenntnis zu mehr Transparenz in den nationalen Klimaschutzbemühungen und zur Beachtung allgemein gültiger Regeln zur Messung von Treibhausgasemissionen wird befürwortet. Bis zum nächsten Klimagipfel im Dezember 2011 in Südafrika müssen die Details zur Ausgestaltung der beschlossenen Instrumente festgelegt werden. Gleichzeitig sollten die vorgelegten nationalen Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen aller Länder weiter angepasst werden, um die Erreichung des 2°-Ziels zu ermöglichen. Deutschland und die EU müssen hierbei eine Vorreiterrolle einnehmen, um die Vereinbarkeit von Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Modernisierung zu demonstrieren und um die technologische Führungsrolle ihrer Unternehmen nicht zu gefährden. >>>
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